+49 (0) 30 - 609 819 100

Willkommen bei Alaria



Öffentlicher Zugriff

Öffentlicher Zugriff
Untertitel:
Politische Notizen III
Sprache:
Deutsch
Originalsprache:
Deutsch
Anzahl der Seiten:
116
Erscheinungsdatum:
15.08.2013
ISBN ePUB:
9783944457130
  • eBook Format Icon eBook Format Icon
7,49 €

inkl. 19% MwSt.

In den Warenkorb

   
 

Beschreibung

Die Online-Ausgabe der „Sezession“ versteht sich als „rechtes Tagebuch“. Heutzutage löst ein solches Wort politische Schockwellen aus. Indem die "Sezession" ihr Bekenntnis jedoch gleich in der Kopfzeile klarstellt, wird ein Stigma zum Motto. So gingen jene, die geschmäht wurden, aber in sich kraftvoll blieben, stets mit Diskreditierung um, selbst die Romantiker. Gerade wer unter Generalverdacht steht, darf nicht die Sprache verlieren, sonst ist er erledigt. – Der Wahlspruch des Chefredakteurs Götz Kubitschek „Etiam si omnes, ego non!“ – Selbst wenn alle (mitmachen), ich nicht! – steht jedenfalls für eine intellektuelle Zivilcourage, mit der eine zweite Lesart ermöglicht werden soll, die dem demokratischen Betrieb gerade nicht entgegensteht, sondern ihn erst entscheidend belebt, indem so eine vielfältige Opposition zur Sprache kommt, die ansonsten mittlerweile fehlt – in den Parlamenten ebenso wie in den Medien. Um so interessanter allerdings, welche Vielfalt an Darstellungen und Meinungen rechts geboten wird – und welches Spektrum an philosophischen, politischen und kulturellen Positionen die verschiedenen Autoren einbringen. Mit dem Erfolg, daß insbesondere die Qualität der Leser-Kommentare von „Sezession im Netz“ ihresgleichen suchen dürfte. Selbstverständlich findet sich übliche Polemik: vox populi! (Passend zum Populismus-Vorwurf.) Darüber hinaus jedoch ein Anspruch, der inhaltlich wie stilistisch schon ungewöhnlich wirkt. Insofern entwickelte sich "Sezession im Netz" eher zu einem qualifizierten Debattierclub, als daß hier ein introvertiertes Tagebuch geführt würde. Ein beeindruckendes Forum anregender und angeregter Geister. Folgt man der protokollierten Diskussion, wird man sich oft fragen: Ist das überhaupt rechts? – Der Redaktion jedenfalls scheint es um derlei Zuschreibungen nicht vordergründig zu gehen, noch weniger um wohlfeiles rhetorisches Bekennertum. Vielmehr ist ihr an Themen und Problemen gelegen, die woanders keinen Platz beanspruchen dürfen, obwohl oder gerade weil sie relevant sind. Heino Bosselmann stieß vergleichsweise spät zu den SiN-Kolumnisten. Aber legte sich ins Zeug. Mit Texten, die aufregten. Zuallererst ihn selbst.