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LOUIS SPOHR SYMPOSIUM BRAUNSCHWEIG 2014 » Musik und Politik «

LOUIS SPOHR SYMPOSIUM BRAUNSCHWEIG 2014 » Musik und Politik «
ISBN Druckausgabe:
9783875373585
Untertitel:
Politische Einflüsse auf Musikerbiografien und kompositorisches Schaffen von 1784 bis heute
Sprache:
Deutsch
Originalsprache:
Deutsch
Anzahl der Kapitel:
7
Anzahl der Seiten:
192
Erscheinungsdatum:
22.11.2015
Buchnummer in Serie:
5
  • eBook Format Icon
15,99 €

inkl. 19% MwSt.

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Beschreibung

Spohrs Leben und Werk, das neben vielen anderen Einflüssen auch von den sozialen und politischen Unruhen seiner Zeit geprägt worden ist, war Ausgangspunkt für die Frage, ob Spohr das Label „politischer“ Komponist zu Recht trägt. Haben die Erlebnisse als Hofkapellmeister in Kassel, der die Julirevolution 1830, die Märzrevolution 1848 und letztendlich den Sieg der reaktionären Kräfte miterleben musste, Spohr zu einem politischen Komponisten werden lassen? Inwieweit beeinflussten politische Auseinandersetzungen das Schaffen von Spohr, seiner Musiker- und Komponisten-Kollegen, und wie entwickelte sich das Verhältnis von Musik und Politik über das 19. Jahrhundert und über Europa hinaus? Ist Musik bereits politisch, wenn ihr von außen entsprechende Inhalte nachgesagt oder in sie hinein interpretiert werden, oder muss ihr ein dezidiert politisches Kalkül zugrunde liegen? Nimmt sie bzw. nehmen die Komponierenden aktiv Bezug auf aktuelle politische Situationen und kann sie deren Entwicklung beeinflussen? Auf welche Weise ist sie entgegen dem Willen der Komponierenden für politische Zwecke gebrauchbar oder missbrauchbar? Die zentrale Frage, inwieweit das Schaffen und Wirken von Komponierenden und Musizierenden der vergangenen Jahrhunderte auf politische und gesellschaftliche Veränderungen Einfluss genommen bzw. auf jene reagiert hat, oder inwieweit sich Komponierende und Musizierende lediglich bereits bestehenden Strömungen angeschlossen oder überhaupt ganz von Politik ferngehalten haben, wird in allen Autorentexten berührt. Mit Beiträgen von Hendrik Bartels, Karl Traugott Goldbach, Alexander Gurdon, Stefan Hanheide, Hanns-Werner Heister, Dominik Höink und Volker Timmermann